Betrifft Kinder

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Kinder in Europa 11/06

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Kindertageseinrichtungen bei öffentlichen und privaten Trägern

Editorial
Das Verhältnis zwischen öffentlich und privat: die richtige Mischung finden

Gastherausgeberin Perrine Humblet betrachtet die unterschiedlichen Beziehungen und Probleme zwischen öffentlichen und privaten Trägern in der Bildung, Erziehung und Betreuung junger Kinder in der EU mehr...


Auf einen Blick
Überblick über die Kindereinrichtungen öffentlicher und privater Träger in Europa
»KINDER in Europa« stellt vergleichende Zahlen zu Versorgung und Finanzierung vor


Europa aktuell
Eine neue EU-Mitteilung über die Rechte von Kindern

Von der Bolkestein-Richtlinie zu sozialen Einrichtungen von allgemeinem Interesse
Edgar Szoc erklärt, warum wir uns an der Diskussion über die Bolkestein-Richtlinie der EU und den Standpunkt der Europäischen Kommission über Soziale Einrichtungen im Allgemeininteresse beteiligen sollten

Hintergründe, Erfahrungen, Beispiele
Spanien: Die Vision einfordern
Alle Einrichtungen für Kinder im Alter von der Geburt bis zu sechs Jahren wurden 1990 in Spanien als erste Stufe des Bildungssystems auf dem Papier anerkannt. Marta Ferrer hofft, dass ein neues Gesetz und neue Finanzierungsrichtlinien helfen, diese Vision zu verwirklichen mehr...

Ungarn: Öffentliche Träger immer noch vorn
Marta Korintus erklärt, warum 99 Prozent der Einrichtungen für junge Kinder in Ungarn unter öffentlicher Trägerschaft stehen

Italien: Vorwärts zu einer engeren Arbeitsbeziehung
Sandra Benedetti beschreibt, wie in Italien Genossenschaften den Familien helfen, viele neue Kindertageseinrichtungen anzubieten mehr...

Dänemark: Kindertageseinrichtungen »outsourcen«
Dänemarks viel bewunderte Kindertageseinrichtungen könnten bedroht sein, warnt Lise Damgaard

Deutschland: Wie ist die Situation? – Verschieden!
Die politische Subsidiarität hat Einfluss auf die Kindertageseinrichtungen in Deutschland, sagt Detlef Diskowski mehr...


Frankreich: Öffentliche Kindergärten dominieren
In Frankreich gibt es eine größere Auswahl an Trägern von Kindertageseinrichtungen, wie Claude Martin und Blanche le Bihan entdecken

Niederlande: Die Kräfte des Markts einführen
Annemarie Marangos und Janneke Plantenga betrachten die sich verändernde Beziehung zwischen Trägern und Eltern in den Niederlanden

Großbritannien: Kindertageseinrichtungen – Privatsache oder Gemeingut?
Sollten Kindertageseinrichtungen davon bestimmt werden, was sich die Eltern leisten können oder davon, was Kinder brauchen? Bronwen Cohen und Lisa Harker untersuchen, warum das System in Großbritannien uneinheitlich bleibt mehr...

Belgien Fast erreicht: Gleiche Zugangsmöglichkeiten
Perrine Humblet beschreibt die Versuche, für alle Kinder in der französischen und der flämischen Gemeinde Belgiens die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Kindertageseinrichtungen zu sichern


Schwerpunkt
Anim’action
Patricia Vincart stellt ein innovatives Programm der Partnerschaft zwischen Schulen und Künstlern vor mehr...

 

Das Thema dieser Ausgabe ist besonders wichtig, wenn man sich mit dem System der Bildung und Betreuung junger Kinder (Early Childhood Education and Care – ECEC) beschäftigt: Es geht um das Verhältnis zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor. Dabei stellen sich Fragen wie: Was bedeuten die Begriffe öffentlich und privat in den verschiedenen Ländern? Welche Rolle kommt den beiden Bereichen zu? Welchen Einfluss haben die Prinzipien des Marktes? Wie sehen die Beziehungen zwischen den Bereichen aus und wie haben sie sich verändert?

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 Marta Ferrer findet, dass das Gesetz aus dem Jahr 1990 – ein wahrer Meilenstein – nicht den Erfolg zeigte, den man sich damit versprach. Sie begrüßt jedoch die Erneuerung des Gesetzes – ergänzt nunmehr um Finanzierungsregelungen.

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Sandra Benedetti beschreibt, wie in Italien Genossenschaften den Familien helfen, viele neue Kindertageseinrichtungen anzubieten.



In Italien werden Kindertageseinrichtungen von einer Vielzahl öffentlicher und privater Organisationen betrieben. In jüngster Zeit gibt es Bemühungen, engere Beziehungen zwischen öffentlichem und privatem Sektor zu fördern. In diesem Prozess sind die örtlichen Verwaltungen die Hauptakteure.



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